Rucksäcke

Der Rucksack

Die Besonderheit des Rucksacks steckt schon im Namen: Wir tragen ihn auf dem Rücken. Zwei Schulterriemen verlagern das Gewicht von der Vorder- auf die Rückseite. Unsere Armpartie darf durchatmen. Nicht umsonst gilt der Klassiker als das ergonomischste Modell auf dem Taschenmarkt. Gerade auf Ausflügen, Reisen oder langen Arbeitstagen tut die wohlgeformte Taschenart dem Körper einen Gefallen. Ihre gesunde Seite ist aber nicht ihr einziger Trumpf. Auch beim Stauraum hat sie die Nase vorn. Das großzügige Innenfach bietet reichlich Platz für das alltägliche Equipment der Frau. Smartphones, Brieftaschen, Kosmetikbeutel und Proviant kommen mühelos in Rucksäcken unter. Zugleich eignet sich die geräumige Ablage für größere Begleiter wie Laptops, Tablets, Thermoflaschen und Ordner.

Raffinierte Modelle verfügen über schmale Zusatzfächer. Ob innen oder außen – in den durchdachten Extraablagen finden Kleinigkeiten wie der Lippenstift, das Parfüm oder die Fahrkarte Platz. Wertgegenstände wie Geld oder Schmuck sind in versteckten Innenfächern am besten aufgehoben. Nur selten können sich Diebe unbemerkt Zugang zum Rucksackinneren verschaffen. So ist die beliebte Taschenform nicht nur bequem und geräumig, sondern auch sicher.

Die Geschichte des Rucksacks

Ursprünglich kommt der Taschenklassiker aus dem Militär. Der Tornister ist sein Vorbild. Die Stoffbespannung über einem Kunststoff- oder Holzrahmen nimmt überlebenswichtige Dinge wie Waffen, Kleidung und Proviant in sich auf, ohne dem Träger seine Mobilität zu rauben. Praktisch auf dem Rücken verstaut, sind die Soldaten gut für ihren Einsatz gerüstet und haben trotzdem beide Hände frei.

In den 1970er-Jahren bringt der italienische Designer Gianni Versace den Militär-Look auf den Laufsteg. Neben Parka und Tarnhose ist auch der klassische Bundeswehrrucksack mit von der Partie. Grelle Peace-Zeichen und leuchtende Camouflage-Akzente erfinden die Nutztasche neu. Als bekennender Pazifist setzt Versace ein modisches Statement gegen Gewalt und Militarismus. Der farbenfrohe Look gibt dem Tarnrucksack eine neue Bedeutung: Er ist mehr als ein bequemer Begleiter für den Militäreinsatz. Auch zum Reisen und Entdecken ist er gemacht.

Bis in die 1980er-Jahre behält er seine Popularität. Gerade beim Hippietum kommt die Mischung aus modisch und funktional an. Ob zum Joggen, Wandern oder Radfahren – die ehemalige Militärtasche zieht in den Alltag ein. Bereits in den 1990er-Jahren haben sich Rucksäcke neben Umhängetaschen und Shoppern als Taschenliebling etabliert. Selbst auf dem Schulhof begegnen sie uns in den unterschiedlichsten Facetten – von schlichten Nuancen wie Schwarz, Weiß oder Grau über bunte Streifen-, Punkte- und Blumenmuster bis hin zu verspielten Comic-Prints.

Bis ins 21. Jahrhundert dauert die Rucksack-Ära mittlerweile an. Gerade als Modeaccessoire hat die rückenfreundliche Tasche an Bedeutung gewonnen. Nicht ohne Grund ist sie regelmäßig auf den großen Runway-Shows von Stella McCartney, Louis Vuitton oder Chloé zu sehen.

Welcher Rucksack zu welchem Anlass?

Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Training, beim Einkaufen oder in der Universitätsbibliothek – im Alltag muss es bequem, pragmatisch und handlich sein. Das sportive Modell aus Polyamid oder Polyester wird den Anforderungen des täglichen Lebens am besten gerecht. Die robusten Materialien halten Belastungen wie Wind, Frost, Regen und Schmutzpartikeln zuverlässig stand.

Für den feineren Anlass wie den Stadtbummel, das Date, das Familienessen oder den Kinobesuch empfehlen sich feinere Varianten. Besonders feminin und elegant präsentiert sich der Lederrucksack. Ob klassisch in Schwarz, edel in Creme oder zart in Rosé – Leder nimmt der legeren Rucksackform ihren sportlichen Charakter. Noch glamouröser wirkt der Lederrucksack mit auffälligen Verzierungen. Goldene Ketten, Schriftzeichen und Nieten werten die schlichte Basis auf. Auch geflochtene Trageriemen, dekorative Reißverschlüsse, kleine Quasten und hübsche Applikationen unterstützen eine extravagante Optik.

Selbst beim Ausgehen ist der Klassiker ein willkommener Begleiter. Zum kleinen Schwarzen, perlenbestickten Cocktailkleid oder angesagten Jumpsuit gelingt ihm ein erfrischender Stilbruch. Passend zur Abendgarderobe darf das Modell gerne optisch aus der Reihe tanzen. Strass, Applikationen, Stickereien und Goldakzente sorgen für Party-Feeling. Besonders der Mini Rucksack ist auf Partys heißbegehrt – nicht aber nur wegen seiner originellen Optik. Auch für seinen Stauraum wird er geschätzt. Im Gegensatz zur Clutch oder kleinen Umhängetasche muss sich die Trägerin nicht mehr zwischen Lippenstift, Bürste und Geldbörse entscheiden. Hier hat alles seinen Platz.

Damen Rucksack richtig kombinieren

Beim Casual-Look gilt "gleich und gleich gesellt sich". Jeans, Basic Shirt, Sneaker und Windbreaker verlangen nach harmonischen Accessoires. Ein lässiger Kurierrucksack aus Polyamid (Rucksack Tasche) rundet den dezenten Style ab. Farbige Akzente in Blau oder Rot schaffen subtile Highlights.

Auch beim Sport hat sich "weniger ist mehr" bewährt. Zum einfachen Trainingsanzug genügt das klassische runde Modell – Hauptsache genug Platz für die Sportausrüstung.

Vielseitiger gibt sich das Ledermodell. Ob zum luftigen Sommerkleid, zur trendigen Chino oder zur rockigen Skinny Jeans im Used-Look – die hochwertige Version ist experimentierfreudig. Auch beim Schuhwerk ist Kreativität gefragt. Von High Heels über Sneaker bis hin zu Ballerinas – bei Leder kommen Fasionistas auf ihre Kosten.

Auf die Proportionen kommt es an

Nicht nur Anlass und Stil beeinflussen die Rucksack-Wahl. Auch die Proportionen haben ein Mitspracherecht. Viel hineinpassen muss in Ihren Damen Rucksack? Greifen Sie deshalb nicht gleich zum größten Modell. Ist es zu wuchtig gewählt, leidet der Gesamteindruck. Gerade kleine Frauen verlieren sich schnell in zu großen Rucksäcken. Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Mini Rucksack. Größere Frauen fühlen sich auch mit mehr Volumen wohl.

Da Rücken nicht gleich Rücken ist, verfügen die meisten Modelle über verstellbare Schulterriemen. So kann die Trägerin die optimale Höhe selbst ermitteln. Oberste Priorität hat die richtige Rückenlänge. Diese können Sie entweder nachmessen (von der Schulterkrone bis zur Oberkante des Hüftknochens) oder an der Konfektionsgröße abschätzen:

  • XS: ca. 41 cm
  • S: ca. 45-46 cm
  • M: ca. 51 cm
  • L: ca. 55-56 cm
  • XL: ab 56 cm

Prominente Rucksackträgerinnen

Auch Hollywood ist längst nicht mehr nur im Clutch- oder Shopper-Fieber. Auch das Rucksack-Fieber hat die prominenten Damen gepackt. Ob Angelina Jolie, Mila Kunis, Blake Lively oder Emma Stone – die Handtasche verlagert sich auf den Rücken. Genauso begehrt ist der angenehme Klassiker unter den Influencern. Von Chiarra Feragni bis hin zu Caro Daur – Instagram weiß die stylische Bequemlichkeit zu schätzen. Besonders der schmale City Rucksack ist aus keiner stilvollen Garderobe mehr wegzudenken.

Ansicht als Raster Liste
In aufsteigender Reihenfolge
pro Seite

26 Artikel

Ansicht als Raster Liste
In aufsteigender Reihenfolge
pro Seite

26 Artikel